Vikings 8

Heiraten?


Bei Torvi ist es so weit, das Baby kommt.
Auch ein harter Wikinger ist nicht vor Panik gefeit im Angesicht einer gebärenden Frau.
Doch alles wird gut. Es ist ein Junge.
Der kleine Mann bekommt den Namen Finn.
Alrik ist hin und weg von seinem Sohn. Da wird der harte Kerl weich wie Butter in der Sonne.
Jetzt liebt er seine Torvi noch viel mehr als vorher, falls das überhaupt möglich ist. Sie ist seine Göttin und er hofft sie schenkt ihm noch mehr Söhne.
Auch Asaugs Bauch rundet sich mehr und mehr. Es wird auch bei ihr sicher nicht mehr lange dauern.

Zurück bei der Hexe


"Du wirst Ivar heiraten!"

"Ich werde was? Hast du heiraten gesagt?"
"Du setzt dich besser, bevor du mir vor Schreck umfällst."


"Bei den Göttern! Du verlangst wirklich von mir Ivar zu heiraten? Aber ich liebe ihn doch gar nicht! Wie kann ich ihn da heiraten?"
"Es tut mir leid, aber es ist die einzige Möglichkeit und du warst einverstanden zu tun was ich dir sage. Oder hast du das schon vergessen?"
"Aber heiraten? Und was ist mit Ivar? Warum sollte er das tun? Willst du ihn mit einem Zauber dazu zwingen?"
"Das ist gar nicht nötig. Er war sofort einverstanden, als ich mit ihm gesprochen habe. Ivar liebt dich aufrichtig und wird dir ein guter Ehemann sein. Du kannst es dir vielleicht noch nicht vorstellen, aber du wirst ihn bald genauso lieben wie er dich. Ihr werdet glücklich zusammen sein."

"Ivar liebt mich? Das wusste ich nicht."
"Nun, du bist noch jung und du warst wohl zu geblendet, von Domis falschem Charme. Aber du wirst den Rest deines Lebens Zeit haben zu erkennen, was wahre Liebe ist. Heute Abend wenn es dunkel ist, werdet ihr heiraten."
"Schon heute?"
"Es ist notwendig. Ihr müsst verheiratet sein, bevor du niederkommst. Der Jarl und seine Frau müssen absolut überzeugt sein, dass Ivar der Vater ist. Ich werde meinen Teil dazu beitragen."
"Nun schau nicht wie ein erschrockenes Mäusschen. Du hast noch ein paar Stunden Zeit um dich vorzubereiten und bist zur Geburt wirst du hier bleiben. Ivar wird auf den Hof deines Vaters ziehen und auf deine Rückkehr warten. Dein Vater ist nicht mehr der Jüngste, es wird Zeit dass er männliche Unterstützung bekommt. Wenn du wieder zu Hause bist, habt ihr euer ganzes Leben Zeit euch aneinander zu gewöhnen."

"Also gut, ich habe wohl sowieso keine Wahl, oder?"
"Nein die hast du nicht."


Und so sind nur die Hexe, die Sterne und der Mond Zeugen, wie Hel Ivars Ehefrau wird.

"Hab keine Angst. Du bist zwar nun meine Frau, aber ich werde dich niemals zu etwas drängen, was du nicht möchtest."
"Ich werde für dich da sein und für dein Kind sorgen, als wäre es das Meine. Niemand soll je erfahren, dass ich nicht der Vater bin."
"Danke Ivar, du bist ein guter Mann. Ich werde versuchen dir eine gute Frau zu sein."
"Ich lasse euch nun alleine, ihr habt sicher viel zu besprechen."
"Warum tust du das alles, Ivar?"
"Weil du eine wunderbare Frau bist, Hel. Ich habe niemals zu hoffen gewagt, dass du einmal meine Frau sein würdest. Aber ich werde alles dafür tun, damit du es niemals bereuen musst."
"Morgen früh gehe ich zu deinem Vater und erzähle ihm alles. Ich denke er wird einverstanden sein, wenn ich auf den Hof ziehe und ihm bei der Arbeit und mit Inga helfe."
"Ich vermisse die beiden so sehr."
"Du wirst bald wieder bei ihnen sein. Alles wird gut werden, ich verspreche es dir Hel."

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