Vikings 16

Liebe und Hindernisse 

 

Alrik und Torvi sind nach wie vor sehr glücklich miteinander. Und wie man hier sehen kann, bekommt der kleine Finn ein Geschwisterchen.
Und so wird ein weiteres Kind in meine kleine Wikingerwelt geboren, die kleine Margrét.
Torvi könnte nicht glücklicher sein.

Während sich Torvi um ihr Neugeborenes kümmert, macht sich Asaug auf den Weg um ihr Versprechen gegenüber Nana und Oda zu halten.
Erinnert ihr euch an Thormod? Er kam in der Vorstellung vor und hatte damals Hel von dem Bären erzählt.
Thormod wohnt in einem kleinen Haus direkt am Meer. Zusammen mit seinem Gefährten Leif.
Nachdem man sich begrüßt, Neuigkeiten ausgetauscht und ein Glas Met zusammen geleert hat, erzählt Asaug den beiden jungen Männern von Nana, Oda und deren Kinderwunsch.

Als Asaug geendet hat, herrscht erst mal einen Moment Stille bevor Thormod das Wort ergreift.
"Habe ich dich richtig verstanden. Du willst dass ich den beiden Frauen zu einem Kind verhelfe? Wie soll das gehen?"

"Nun ich gehe davon aus, du weißt wie Kinder entstehen. Muss ich dir das wirklich erklären?"

"Ich soll das Lager mit einer Frau teilen? So viel Met könnte ich gar nicht trinken, dass ich dazu in der Lage wäre. Ich fürchte du hast dir den falschen Mann ausgesucht."

"Ich bin sicher wir finden einen Weg. Es gibt auch andere Möglichkeiten. Thormod, ich weiß du hast dir immer Kinder gewünscht. Und ihr beide wärt sicher wunderbare Eltern. Aber ihr werdet das nie herausfinden, außer ihr hört zu was ich euch vorzuschlagen habe."
Und so erzählt Asaug was sie sich ausgedacht hat, um nicht nur den Traum von Nana und Oda wahr werden zu lassen. Den Traum von einer eigenen Familie.

"Und du glaubst, die beiden Frauen würden sich darauf einlassen?"

"Ich bin sicher sie werden einsehen, dass es für alle das Beste wäre."
"Ich finde es gut. Was meinst du, Thormod?"

"Wenn du damit einverstanden bist, bin ich es auch. Aber wieso ich?"
"Ich finde du solltest es tun, Leif. Eine Tochter von dir wäre sicher so schön, Freyja selbst würde vor Neid erblassen."

"So eine kleine Ausgabe von dir, ist aber auch keine schlechte Vorstellung."

"Wuhu langsam Jungs."
"Ihr solltet erst mal ein paar Nächte darüber schlafen. Wenn ihr es dann immer noch tun wollt, sollten wir mit den Frauen sprechen, bevor ihr Pläne macht."
Und damit läßt sie die beiden Männer mit ihren Tagträumen von kleinen Leifs und Thormods alleine.

In der Zwischenzeit sind Domis Zwillinge zu Kleinkindern herangewachsen.
Beide haben die schwarzen Haare von Mama Bree geerbt.
Bera versteht sich mit ihrer kleinen Schwester Thordis sehr gut.
Die Beiden sind ein Herz und eine Seele.
Bei ihrem Bruder sieht das ganz anders aus. Wann immer er ihre Nähe sucht oder mit ihr spielen will....
...stösst sie ihn weg. Der arme Floki weiß gar nicht warum sie so gemein zu ihm ist.
Sie ist immer wütend auf ihn und eifersüchtig.
Denn Floki ist der einzige von seinen Kindern, dem Domi Aufmerksamkeit schenkt.
Erinnert ihr euch an Domis kleinen Bruder?
Nun, Erri ist längst kein kleiner Junge mehr. Es wird nicht mehr lange dauern und er wird zu einem gutaussehenden jungen Mann heranreifen.

Früher hat Erri zu seinem großen Bruder aufgeschaut, aber jetzt verachtet er ihn mehr und mehr.
Am liebsten würde er von zu Hause weg gehen und zwar sofort. Und seine eigene Familie gründen. Warum noch warten? Warum sich noch länger ansehen, was sein Vater nicht sehen will?
Das richtige Mädchen hat Erri dafür längst gefunden. Schon lange treffen sie sich heimlich und er liebt sie sehr. Aber er hat die Heimlichkeiten satt. Am liebsten möchte er mit ihr durchbrennen.

"Wann sagst du es ihnen endlich?"

"Ich kann nicht. Ich weiß nicht wie. Sie werden es nicht verstehen."
"Du musst es ihnen sagen, ich halte das nicht mehr lange aus."
"Also gut, ich sag es ihnen."
"Wann?"
"Bald. Ich verspreche es."


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