Einleitung Teil 4

Rache ist süß... oder - der Tod ist nicht das Ende


Am nächsten Abend sind Muna und Tasha eingeschlafen. Tasha schläft allerdings fester als normal. Da hat ihr wohl jemand ein paar Schlafkräuter untergemogelt.
Mondblume kommt aufgeregt angerannt. "Komm Sona, es ist jetzt sicher, du kannst raus kommen."

Wie schön - endlich wieder frei! Vor Freude fällt er Mondblume um den Hals.
Und dann - zum Erstaunen von Sona - schleppen die Anderen die schlafende Tasha in die Höhle. Als sie aufwacht, ist sie ziemlich wütend. "Lasst mich raus, was soll das?"

Muna schreit sie wütend an: "Ich habe alles gemacht, was du wolltest! Aber Roco war einer von uns!"

"Das habe ich doch alles nur für uns getan. Er wollte uns verraten und Sona befreien."

"Du hast meinem Kind den Vater genommen. Du kannst hier drin schmoren, bis du verrottest! Wir verschwinden hier. Alle!"
Das ist neu für Tasha, sie wusste nicht, das Amala und Roco ein Kind erwarten. Aber das interessiert die Anderen nicht mehr. Stumm drehen sie sich um und gehen.

"Das können die doch nicht machen." Doch sie können....

Tasha brüllt und zetert, doch nur Stille antwortet ihr.

Es dauert nicht lange und sie erfährt am eigenen Leib was sie Sona angetan hat. Schlimmer noch - nicht mal was zu essen hat man ihr da gelassen.

Der Hunger besiegelt dann eines Morgens ihr Ende.

Und so kommt der Sensenmann sie holen und niemand ist mehr da, den das kümmert.


Während Tasha alleine ihrem Schicksal entgegenblickt, sind die Anderen zu der Höhle gereist, von der Sona erzählt hat. Er hat die Wahrheit gesprochen und glücklich richten sich die neuen Bewohner dort ein. Die Reise hat außerdem die neuen Freundschaftsbande gefestigt. Sogar Muna und Sona sind nun Freunde. Sehr zur Freude von Mondblume.

Auch Rano und Sona sind sich näher gekommen.
Und kaum das sie in die Höhle eingezogen sind, taucht der Geist von Roco auf. Er bedankt sich bei Sona dafür, das seine Gefährtin und das Kind nun eine sichere Bleibe haben.
Das Baby wird auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und auch Amala ist über die Spukerei nicht unglücklich. Sie fragt den Geist von Roco, ob er denn nicht bei ihr bleiben kann? Und so wird der Geist Rocos ein Teil der Familie.
Das man als Geist so glücklich sein kann. Und echte Freundschaft überlebt auch den Tod.

Und noch andere Bande wachsen zart. Bisher war Rano zu jung um Muna zu umwerben.

Doch dann wird er erwachsen und nun darf er ihr endlich sagen, was er für sie empfindet.

Da wird auch nicht mehr lange gefackelt und die Felle wackeln.
Für Sona und Mondblume wird es bald Zeit abzureisen, denn seine Familie weiß ja noch gar nichts von den guten Neuigkeiten. 

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